Geschichte

Die Geschichte des Coro Eurolatinoamericano begann im Dezember 2003.

Damals trafen sich der argentinische Dirigent und langjährige Chorleiter Prof. Rubén Guarnaschelli, der erst seit kurzer Zeit in Wien gelebt hatte, mit musik- und lateinamerikabegeisterten Menschen wie Laura Suárez und Nury Guarnaschelli, und es entstand die Idee, in Österreich einen Chor zu gründen, dessen Ziel die Verbreitung lateinamerikanischer Folklore a-cappella sein sollte.

Begeistert von der Idee eines interkulturellen Chores,  sammelte sich bald eine kleine Gruppe interessierter Sängerinnen und Sänger aus Lateinamerika und Österreich, um die ersten Musikstücke einzustudieren. Die Mitgliederzahl des Chores stieg ebenso schnell, wie sich das Repertoire erweiterte.

Große Unterstützung kam vom Österreichischen Lateinamerikainstitut (LAI),  in dessen Räumlichkeiten der Chor jahrelang seine Proben abhielt und wo er sich auch mehrmals präsentierte.

Die  ersten Auftritte des Coro Eurolatinoamericano fanden im Jahre 2004 statt .

Höhepunkte der Chorgeschichte waren die Chor-Tournee durch Argentinien und Uruguay im September 2007, sowie zwei gemeinsame Konzertabende mit dem berühmten argentinischen Gesangs-Quartett „Opus Cuatro“ in den Jahren 2006 und 2008. Der Coro Eurolatinoamericano war einer von mehr als 400 Chören, die das Quartett im Laufe ihrer über 6000 Konzerte weltweit begleiten durfte. 2008 feierten sie ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum in Wien – gemeinsam mit dem Coro Eurolatinoamericano!

Die Südamerika-Reise fand anlässlich des 40-jährigen Bestehens des „Coro Polifónico Municipal de San Francisco“ statt, dessen Leiter Rubén Guarnaschelli 30 Jahre lang gewesen war. In San Francisco, Rafaela sowie in Santa Fé gab es gemeinsame Konzerte mit dort ansässigen Chören („Coro Polifónico Municipal de San Francisco“,  „Grupo Coral Prof. Rubén Guarnaschelli del Centro Ciudad de Rafaela“), sowie mit dem Gitarristen, Sänger und Komponisten Rubén del Solar, dessen Komposition „La Costerita“ ein Fixpunkt  im Repertoire des Coro ist. In Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, hatte der Coro Eurolatinoamericano die Möglichkeit, zugunsten einer Schule (Escuela República Popular China) sowie auch in der Schule selbst vor den Kindern ärmerer Familien zu singen.

Nach weiteren erfolgreichen Präsentationen in den Jahren 2007 – 2009 sieht der Coro Eurolatinoamericano einer aufregenden Zukunft entgegen: mit dem neuen Chorleiter Pablo Boggiano, einem erweiterten Repertoir an lateinamerikanischer Folklore und einer mit  neuen Mitgliedern aufgestockten Besetzung.